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Kanada, wir kommen!

(01.04.19) Nach langem Bangen hat es am Ende doch noch geklappt: In wenigen Monaten werden wir in das kanadische Calgary fliegen, um dort an den World Championships for Marching Bands 2019 teilzunehmen. Zu verdanken haben wir dies einer Reihe von Privatpersonen, Firmen und Institutionen, die uns wie schon bei unserer Teilnahme an der WM 2017 tatkräftig unterstützt haben. Ein besonders großes Dankeschön geht hierbei an das Land Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Mansfeld-Südharz und dem Kreissportbund Mansfeld-Südharz, ohne deren Hilfe unser Vorhaben einer erneuten WM-Teilnahme nicht umzusetzen gewesen wäre. Mehr Informationen hierzu könnt ihr dem nachfolgenden MZ-Artikel entnehmen. Wir möchten an dieser Stelle nur noch sagen, dass wir bereits sehr aufgeregt sind und unser Bestes geben werden, um euch auch dieses Mal wieder stolz zu machen. Hettstedt AHU!

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Spielmannszug „Blau-Weiß“

Teilnahme an Weltmeisterschaft in Kanada gesichert

(Hettstedt) „Wir sind total glücklich, dass es am Ende geklappt hat“, sagt Mathias Kaczmarek, Geschäftsführer des Hettstedter Spielmannszug „Blau-Weiß“. Denn mit den 30.000 Euro, die der Verein aus dem Zukunftsfonds des Landkreises Mansfeld-Südharz bewilligt bekommen hat, ist die Teilnahme der Musiker an der Weltmeisterschaft der Spielleute und Marching Bands in Kanada in diesem Jahr gesichert.

Reisekosten gesenkt

70.000 Euro wird die Reise für die 38-köpfige Mannschaft aus Hettstedt kosten. Ursprünglich war eine Summe von 90.000 Euro veranschlagt worden. „Aber als wir gemerkt haben, dass wir das Geld nicht zusammen bekommen, haben wir einiges gestrichen“, sagt Kaczmarek.

Die reservierten Pensionszimmer wurden somit aus dem Plan genommen. Die Musiker werden bei der Weltmeisterschaft, die vom 5. bis 9.Juli 2019 in Calgary ausgetragen wird, dafür in der Universität der Stadt übernachten. „Den Tipp hat uns das Team der Ostseefanfaren Sellin gegeben, die selbst dort übernachten werden“, sagt Kaczmarek.

Neben dem Zukunftsfondsgeld leisten die Hettstedter Spielleute einen Eigenanteil von 16.000 Euro an der Reise. Dazu kommen weitere Fördermittel vom Land Sachsen-Anhalt und dem Kreissportbund sowie Spenden von regionalen Firmen.

So wurde bereits die letztlich erfolgreiche WM-Teilnahme im kalifornischen Palm Springs (USA) Ende 2017 finanziert. „Dass das nicht jedes Mal so laufen kann, ist uns schon klar. Und das soll es auch nicht“, sagt Kaczmarek.

Nächste WM in Deutschland

2021 werde die Weltmeisterschaft in Rastede in Deutschland ausgetragen, zwei Jahre später wahrscheinlich noch einmal innerhalb Europas, ergänzt Kaczmarek. Die Teilnahmen für die Hettstedter seien dann bei weitem günstiger als jetzt. Teure Flüge beispielsweise würden dann entfallen.

Der Verein werde den Großteil der Kosten also selbst stemmen können. Außerdem halte man immer noch an dem Plan fest, eine Art Großsponsor zu finden, mit dem eine langjährige Kooperation aufgebaut werden soll, sagt Kaczmarek. Bisher hätte sich die Suche nach einem solchen aber schwierig gestaltet. „Vielleicht liegt es daran, dass wir eine Randsportart sind“, überlegt Kaczmarek.

Klappt die Titelverteidigung?

Die Spielleute bereiten sich jetzt aber erst mal auf die diesjährige Weltmeisterschaft vor. Neue Musik , neuer Marsch - all das wird in den nächsten Wochen im Training einstudiert. Ziel ist es, auch beim Wettbewerb in Kanada auf dem Treppchen zu landen, so Kaczmarek.

Den 2017 erkämpften Titel zu verteidigen, wäre dabei natürlich die Krönung. Einfach werde das aber nicht, meint der Leiter des Spielmannszugs. Erfolgreiche Teams, aus Deutschland etwa die Fanfarenzüge aus Dresden oder aus Straußberg, würden eine große Konkurrenz sein.

Außerdem wartet eine weitere Herausforderung in Kanada auf die Hettstedter. „Für die WM wurden die Regularien verändert. Es gibt keinen festen Parcours mehr“, sagt Kaczmarek. Das bedeutet, dass die Mannschaften auf dem Wettkampfplatz ihr Programm frei aufführen können. Die Hettstedter Spielleute seien in dieser Art noch nicht aufgetreten, so der Geschäftsführer. „Das wird also spannend für uns“, blickt er voraus.

(MZ-Artikel vom 01.04.19, geschrieben von Tina Edler)

 
Der MZ-Artikel vom 05.12.2018:

Hettstedter Spielmannszug Blau-Weiß

Ohne Sponsoren keine Weltmeisterschaft

(Hettstedt) Es ist kurz vor zwölf: „Wir sind jetzt definitiv im Zugzwang. Die Finanzierung muss bald stehen“, sagt Mathias Kaczmarek, Geschäftsführer des Hettstedter Spielmannszugs Blau-Weiß.

Er bestätigt damit, was bisher noch keiner wagte, laut zu äußern: „Ohne Sponsor steht unser WM-Vorhaben auf der Kippe.“ Freilich, von einem definitiven Nein will Kaczmarek noch nicht reden.

Der Verein halte weiterhin an dem Vorhaben fest, im Juli 2019 bei der Weltmeisterschaft in Kanada anzutreten und den 2017 gewonnenen Titel zu verteidigen. Die Pläne sind geschmiedet und das Training dafür soll im Januar starten.

90.000 Euro notwendig

Dennoch: Die Zeit drängt. Die Flüge für die 40-köpfige WM-Mannschaft seien bereits reserviert, aber „irgendwann müssen wir auch fest buchen, sonst sind sie weg“, so der Geschäftsführer.

Ähnlich sei es bei ähnlichen Buchungen, zum Beispiel für die Unterkunft. Insgesamt 90.000 Euro soll die Reise nach Kanada kosten. Neben dem Geld für Flüge und Unterkünfte fallen zum Beispiel auch die Transportkosten für die Instrumente an.

„Wir werden natürlich auch einen Eigenbeitrag leisten, aber ganz ohne Unterstützung geht es eben nicht“, sagt Kaczmarek. Dass diese nicht genauso wie 2017 ausfallen kann, ist ihm bewusst.

Spendenwelle ermöglichte WM-Teilnahme 2017

Damals half eine wahre Spendenwelle, den Traum der WM-Teilnahme zu ermöglichen. Auch Mittel aus dem Zukunftsfonds des Landkreises Mansfeld-Südharz finanzierten die Reise mit. Rund 130.000 Euro kamen so zusammen.

Dieses Mal hofften die Vereinsmitglieder auf einen großen Sponsor als finanzielle Stütze. Doch die Suche nach diesem gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Spielmannszug sucht nach Sponsoren

„Wir haben in den letzten Monaten verschiedene Firmen aus der Region angesprochen, aber bisher noch keinen Erfolg gehabt“, sagt Kaczmarek.

Namen wolle er aber nicht nennen. Dem Verein gehe es vor allem darum, einen Unterstützer zu finden, mit dem man eine langfristige Zusammenarbeit aufbauen kann.

„Wir wollen nicht einfach nur einmal Geld haben. Es soll eine Kooperation über viele Jahre werden“, sagt Kaczmarek.

Noch sei die Suche nach diesem Partner aber nicht abgeschlossen oder gar an den Nagel gehängt. Etwa ein bis zwei Monate Zeit habe man noch, bis die Finanzen endgültig feststehen müsste.

„Bis dahin hoffen wir noch auf Rückmeldungen.“ Das gilt auch für die Förderprogramme, bei denen sich der Hettstedter Spielmannszug beworben hat. Das Konzept „Titelverteidigung“ wurde beim Land, Landkreis und Kreissportbund eingereicht.

Spielleute übernehmen Hof

Damit auch zwischenzeitlich die Werbetrommel gerührt wird und ein wenig Geld in die WM-Kasse kommt, beteiligt sich der Verein auch an der Veranstaltung Advent in den Kupferhöfen, die am 21. Dezember stattfindet. Dabei sind die Spielleute nicht einfach nur Gast, sondern werden einen eigenen Hof betreuen.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Die Mitglieder werden Plätzchen, Waffeln und Co. zubereiten und verkaufen. Und natürlich werden die Musiker auch für die Gäste spielen.

Dabei gehe es ihnen auch darum, „etwas für Hettstedt und die Hettstedter zu machen“. Das habe man schon länger geplant, sei aber bisher zeitlich nicht umsetzbar gewesen.

„Deswegen freuen wir uns, dass wir jetzt bei Advent in den Kupferhöfen dabei sein können und hoffen, dass viele Leute unseren Hof besuchen“, wirbt Kaczmarek für die Veranstaltung.

(MZ-Artikel vom 05.12.18, geschrieben von Tina Edler)

 
Wir bedanken uns bei unserern Unterstützern und Förderern:

 



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