forex trading logo

Nächste Termine

Sam Jan 26, 2019
MMC-Workshop in Rastede
Sam Feb 02, 2019
Marschtraining in der Schule
Sam Feb 16, 2019
Musikalisches Zusatztraining

Anmeldung



3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft: Hettstedt... ahu! PDF Drucken E-Mail

Etwas unruhig geschlafen haben wir die Nacht davor wohl alle. Selbst die alten Hasen, die bei den Meisterschaften immer als die Baldriantropfen für die jungen Hüpfer fungieren. Die Vorbereitung war nicht die Optimalste, da viele aus beruflichen Gründen nicht am täglichen Training teilnehmen konnten. Aber trotzdem: Wir waren heiß darauf, unsere gute Leistung von der LM in Elbingerode zu wiederholen und sogar noch eine Schippe draufzupacken.

Und so ging es am 23. Juni zu früher Stunde mit dem Bus auf zur Deutschen Meisterschaft der Sportspielmannszüge nach Brandenburg an der Havel. Dort angekommen machten wir auf der Suche nach unserem Quartier eine eher unfreiwillige Stadtrundfahrt. Die einen genossen die doch sehr schöne Stadt, die anderen bekamen beim vielfachen Anblick der Havel aufgrund einer vollen Blase eher Schweißausbrüche.

Im Quartier warteten wir dann auf den Wettkampfbeginn. Gegen elf Uhr dann ein Handyklingeln und absolute Totenstille. Unser Stabführer teilte uns unseren frisch gezogen Startplatz mit. Hartnäckigen Gerüchten zufolge hat man mit einem späteren Startplatz auch gute Chancen auf eine bessere Wertung. Empirisch fundierte Wahrheit oder Waschweibergeschwätz, wer weiß das schon... Auf jeden Fall gab uns unser guter Startplatz (6. von 9) ein gutes Gefühl – ein bisschen psychologische Kriegsführung ist ja immer dabei.

Dann ging es ab zur Eröffnung, wo uns die Brandenburger mit einer schönen Idee überraschten. Jeder Spielmann bekam einen mit Helium gefüllten Luftballon, die auf dem Platz dann alle zusammen die Deutschlandflagge bilden sollten. Die Rhythmiker fanden das toll, die Flöter eher weniger. Der recht kräftige Wind von links sorgte nämlich während der Eröffnung dafür, dass die Flöter immer mal wieder einen Ballon vor den Kopf bekamen. Aber nach Abspielen der Nationalhymne ließen wir sie gen Himmel steigen und die Flöter wurden erlöst. Bloß einer kam ins Schwitzen, da er seinen Ballon so ungünstig am Tragestell festgebunden hat, dass er ihn nicht schnell genug los bekam... keine Ahnung, wer das war.

Und dann ging der Wettkampf los und das große Wechselbad der Gefühle begann... Erst einmal was zum Mittag essen... Ziegelrode – was für ein Auftritt und was für eine Wertung... Landesmeister Gernrode diesmal wieder hinter Ziegelrode... Fertigmachen im Aufstellungsraum... Mist, warum fängt es gerade jetzt an zu regnen... Juhu, es hat wieder aufgehört zu regnen... Ab auf den Wettkampfplatz und unser Bestes geben... Warten auf die Wertung... Jubel über unsere Melodiewertung, Ernüchterung über die Rhythmuswertung... Taschenrechner raus... Vor Gernrode!... Die nächsten Züge abwarten... Zabeltitz auch hinter uns!!... Radeberg auch!!!

Und da war sie dann plötzlich da... die Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft... die "Uller", auf die wir sechs Jahre lang warten mussten. Während wir vor lauter Freude strahlten, kämpften die Brandenburger noch um Titel, unterlagen dann den Ziegelrödern ganz knapp mit 0,1 Punkten und wurden Zweiter. Es gab anschließend eine tolle Siegerehrung, bei der wir auch noch übrig gebliebene Pyrotechnik verpulvern konnten. Nach einem kurzen Intermezzo in unserem Schulquartier zwecks Auswertung und Schmuckmachen hieß es dann Sportlerball.

Für dessen Location hatten sich die Brandenburger etwas ganz Besonderes ausgedacht: das Industriemuseum Brandenburg. Bevor es dort aber richtig losging, gab es noch ein großartiges Abendbrot – mal ganz ohne Nudeln mit Tomatensoße. Gegen halb neun betrat dann die Band Atemlos die Bühne und rockte zusammen mit den rund 450 Spielleuten das Industriemuseum. Der Sänger kam uns Hettstedtern irgendwie bekannt vor, den hatten wir am Nachmittag schon mal irgendwo gesehen... ach ja, das ist ja Mathi, unser Stabführer. Der weiß immer, wie man für Stimmung sorgt.

 

Es war für uns auf jeden Fall ein richtig toller Abend, der dann mit dem Rücktransport in die Schule endete. Am nächsten Morgen holte uns der Weckdienst (die örtliche Feuerwehr in Verbindung mit der Feuersirene der Schule) sanft aus dem Schlaf. Nach einem ausgedehnten Frühstück und einer eher ruhigen Rückfahrt, auf der wir noch einige Auswärtige in Dessau abgesetzten, kamen wir gegen halb zwei in Hettstedt an und begaben uns für ein ausgiebiges Nickerchen nach Hause.

Bleibt nur noch eins zu sagen: Wir danken den Brandenburgern für die Ausrichtung dieser gelungenen Meisterschaft, wir danken unseren vielen Fans, die vor Ort mächtig Stimmung gemacht haben und irgendwo danken wir uns auch selbst – für eine gelungene Darbietung, für einen großen Kampfgeist und für einen tollen Teamgeist.

Hettstedt... ahu!

 

Neueste Nachrichten

Meist gelesen

Archiv

Trainingszeiten

Während der Schulzeit trainieren
wir jeden Freitag ab 17 Uhr in der
Grundschule am Markt in Hettstedt.

In den Ferien finden üblicherweise
keine Übungsstunden statt.

Unsere Drumline trainiert in unregel-
mäßigen Abständen auf dem Hett-
stedter Reitplatz.

 

Facebook

 


Powered by Joomla!. Designed by: joomla video tutorials hosting Valid XHTML and CSS.