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21. Landesmeisterschaft der Sportspielmannszüge Sachsen-Anhalt

398 Tage waren seit der letzten Landesmeisterschaft im Jahr 2010 vergangen. 398 Tage gefüllt mit einer deutschen Meisterschaft in Zabeltitz, acht Trainingslagern, ca. 50 Übungstunden und 41 Auftritten. Hochgerechnet bedeutet dies, dass die aktiven Spielmänner und -frauen im Durchschnitt jeden dritten bzw. vierten Tag ihr Instrument zur Hand nahmen und mit viel Elan und Kraft übten, spielten und auftraten. Eine beachtliche Zahl, die doch staunen lässt, dass man am 399. Tag mit genauso viel Elan und Kraft zum Instrument griff.

 

Am Morgen des 2. Juli 2011 begaben sich rund 50 Spielleute des Hettstedter Spielmannszugs Blau-Weiß 1919 e.V. auf eine kurze Busreise. Im Heimatlandkreis Mansfeld-Südharz fand die 21. Landesmeisterschaft des Fachgebietes Spielleute in Helbra statt.

 

Natürlich hatten sich die Blau-Weißen hohe Ziele gesetzt: der Landesmeistertitel sollte es schon werden. Schließlich hatte man dieses Ziel bereits 3 Mal mit den Erwachsenen und 10 mal mit dem Nachwuchszug in den vergangenen 20 Jahren erreicht.

 

In Helbra angekommen bezog man eine Turnhalle mit Luftmatratzen, Liegen und Schlafsäcken und zog die Wettkampfkleidung an. Diese besteht, gemäß dem Vereinsnamen, aus einer weißen Hose und einem Blauen Hemd. So langsam verbreitete sich spürbar die Aufregung und Anspannung unter den Musikern. Selbst alte Hasen sind vor einer Meisterschaft oft ein wenig nervös. Mit Shuttlebussen ging es dann auf den Sportplatz, der an diesem Tag Wettkampfplatz war.

 

Schließlich eröffneten Veranstalter, Schirmherren, Landesvorstandsmitglieder und Gastredner die 21. Landesmeisterschaft, während rund 500 Spielleute versammelt auf dem Platz standen. Es wurde gemeinsam musiziert, geklatscht und schließlich ausmarschiert.

 

Wie immer wurden Umlaufrichtung und Startreihenfolge vorher per Los bestimmt und nach der Eröffnung startete nahtlos der Wettkampf der Nachwuchs-Spielmannszüge. Die Hettstedter Kinder und Jugendlichen waren die Ersten, die an diesem Tag ihr Können zum Besten geben durften. Ausbilder, Eltern, Freunde und Fans der Kleinen standen daumendrückend am Rand und fieberten mit. Als die offene Wertung verlesen wurde, waren alle stolz: 40,48 von 50 Punkten holten die Jüngsten für Hettstedt und damit den vierten Platz.

 

Nach einer Mittagspause sollte nun der Wettkampf der Erwachsenen beginnen. Doch der Wettergott meinte es nicht gut mit den Spielleuten. Es regnete immer stärker und so wurde der Start noch etwas verschoben. Schließlich wurden alle Vereinsvorsitzenden zusammen gerufen, um sich zu beratschlagen. Die Alternative wäre eine Meisterschaft im Bierzelt, ohne Umlauf und nur in Form eines Konzerts. Doch niemand wollte umsonst das Marschieren und Umgruppieren geübt haben und so fiel die Entscheidung, dem Regen zu trotzen und den Wettkampf zu starten.

 

Ein Verein nach dem anderen begab sich in den strömenden Regen und gab sein Bestes. Die Hettstedter waren an sechster Stelle von acht Teilnehmern an der Reihe. Hochkonzentriert marschierten sie auf, richteten sich aus, warteten auf das Zeichen der Kampfrichter und begannen ihren Vortrag. Mit dem Horntitel „Red Cornets“, einer Umgruppierung mit Showeinlagen der Hettstedter Drumline und dem Kürtitel „Sweet Music“ zeigten die Blau-Weißen, was sie 398 Tage lang geübt hatten. Der anschließende Umlauf mit dem Titel „Salut“ wurde trotz des nassen und matschigen Untergrunds auch hervorragend gemeistert und als schließlich völlig durchnässte Musiker wieder im Zelt ankamen, fiel endliche die Anspannung von ihnen ab. Die Wertung machte zwar nicht alle glücklich, doch bescherte sie dem Verein immerhin eine Bronze-Medaille.

 

Bei der abschließenden Siegerehrung schien schon beinah wieder die Sonne und beim gemeinsamen Spiel und bei knallenden Sektkorken konnte man das schlechte Wetter des Tages schon fast wieder vergessen. Am Abend feierten alle Spielleute gemeinsam beim Sportlerball, der musikalisch von den Klostermansfelder-Blasmusikanten eröffnet wurde.

 

Das hohe Ziel wurde in diesem Jahr nicht erreicht, doch es wird nicht aus den Augen verloren und so haben auch nun, 33 Tage nach der Meisterschaft, schon wieder einige Übungsstunden und Auftritte statt gefunden und die nächsten Trainingslager stehen an. Denn nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft!

 

Auf dass es hoffentlich im nächsten Jahr dann heißt: Hettstedt ist Landesmeister...

 

 

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stedter Reitplatz.

 

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