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Danke, Frau Natho!

(02.03.17) In den vergangenen Monaten haben wir euch bereits mehrfach für euren Rückhalt hinsichtlich unseres Amerika-Projektes gedankt. Es ist für uns nach wie vor unglaublich, wie tatkräftig ihr uns bei der Realisierung unseres großen Traums unterstützt. Ein Paradebeispiel dafür ist die in Friedrichrode wohnende Frau Natho, bei der wir uns für ihr großes Engagement noch einmal recht herzlich bedanken wollen. Wie genau dieses aussieht, erfahrt ihr nach einem Klick auf den Weiterlesen-Button.

WM-Pläne Arnsteinerin engagiert sich für Spielmannszug und schreibt an Angela Merkel

Post aus dem Bundeskanzleramt. So erwartungsfroh wie Petra Natho den Brief öffnet, so enttäuscht ist sie beim Lesen. Denn da steht: „Mit Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihrem Wunsch, den Hettstedter Spielmannszug Blau-Weiß 1919 e.V. finanziell zu unterstützen, nicht entsprochen werden kann.“ Aber was hat die Arnsteinerin überhaupt mit dem Hettstedter Spielmannszug zu tun? Sie kennt keinen Musiker aus dem Verein persönlich und der Großteil der Musiker wird wohl auch Frau Natho nicht kennen.

Hettstedter Spielleute wollen bei Weltmeisterschaft in Kalifornien starten

Von den Plänen der Hettstedter Spielleute hat Petra Natho aus Friedrichrode im Dezember vergangenen Jahres gehört. Mit einer 40-köpfigen Mannschaft will der Verein im Spätherbst an der Weltmeisterschaft für Spielleute in Kalifornien teilnehmen. Geschätzte Kosten: 80.000 Euro. Geld, das der Verein überwiegend durch Spenden aufbringen muss.

In Mansfeld-Südharz ist die Unterstützungsbereitschaft schon groß. Natho hat sich aber überlegt, über die Grenzen des Landkreises hinaus zu gehen. Offensiv. Sie hat „Bettelbriefe“ geschrieben und so dafür gesorgt, dass der Spendenaufruf der Hettstedter auf den Schreibtischen von Angela Merkel, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, in Landesministerien und Verwaltungen großer deutscher Firmen gelandet ist.

„Die Möglichkeit“, dass der Hettstedter Spielmannszug an einer WM in den USA teilnehmen kann, „kommt nicht wieder“, ist sich die Friedrichröderin sicher. „Ein Traum für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen soll wahr werden.“ Der Verein imponiere ihr. „Ich finde, dass Fleiß, Beharrlichkeit und Ausdauer belohnt werden müssen.“ Sie habe schon einen finanziellen Beitrag geleistet und will andere zum Spenden anregen.

Antwort auf „Bettelbrief“ vom Bundeskanzleramt erhalten

Den Vorsitzenden des Vereins, Klaus-Dieter Graul, kennt Natho flüchtig. Sie hat ihn über die „Bettelbriefe“ informiert. Rund 25 hat sie seit dem 20. Januar dieses Jahres verschickt. Eine positive Antwort, dass der Verein finanzielle Unterstützung erfährt, habe sie bisher nicht bekommen. Sie verweist in den Schreiben allerdings auch auf den Vorsitzenden als Ansprechpartner und das eingerichtete Spendenkonto. Viele Antworten stehen zudem auch noch aus.

Nicht die der Bundeskanzlerin. Warum es keine Unterstützung geben kann, wird so begründet: „Die Bundeskanzlerin verfügt über keine Finanzmittel und keinen Fonds zur Unterstützung solcher Anliegen.“ Und: „Auch mit ihrem privaten Einkommen wäre sie bei der Vielzahl der Hilfegesuche rasch überfordert.“ Natho nimmt es hin, will weitermachen und glaubt daran, dass der eine oder andere Brief doch zum Erfolg führt.

Hoffnung setzt sie unter anderem in Antwortschreiben, die von Ministerien des Landes kamen. An das Ministerium für Kultur und die Staatskanzlei habe man den Brief weitergeleitet, heißt es. Ob auf ihr Schreiben hin oder über andere Wege - die Staatskanzlei ist auf den Verein zugekommen, sagt der Vereinsvorsitzende Graul, der auf Unterstützung für das WM-Vorhaben hofft.

Die Flüge in die USA für rund 15.000 Euro sind gebucht und nun soll auch der Rest des Geldes aufgebracht werden. Über jede Unterstützung sei der Verein dankbar, auch die von Petra Natho. „Ich finde super, wie engagiert sie ist und versucht, alle Hebel in Bewegung zu setzen.“

(MZ-Artikel vom 17.02.2017, geschrieben von Anke Losack)

 

 

 

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